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Was ist im Wein enthalten? - Eine Reise durch die Welt der Inhaltsstoffe

Hast du dich schon einmal gefragt, was genau in einem Glas Wein steckt, das ihm seinen einzigartigen Geschmack, sein Aroma und seine Farbe verleiht? In diesem Blogbeitrag entführen wir dich auf eine spannende Reise durch die Welt der Weininhaltsstoffe und erklären dir, welche Komponenten für die sensorische Wahrnehmung deines Lieblingsgetränks verantwortlich sind.

Brano
Time2Taste Gründer

Wasser: Die Basis des Weines

Den größten Teil eines Weines bildet mit 78 bis 85 Prozent reines Wasser. Es dient als Lösungsmittel für alle anderen Inhaltsstoffe und trägt zur Frische und Spritzigkeit des Weines bei.

Alkohol: Kraft und Wärme

Der zweitgrößte Inhaltsstoff ist Alkohol, genauer gesagt Ethanol und Glycerin. Der Alkoholgehalt entsteht durch die Umwandlung von Zucker während der Gärung. Er verleiht dem Wein seine Kraft, Wärme und Komplexität. Ein Volumenprozent Alkohol entspricht dabei etwa 8 Gramm Alkohol pro Liter Wein.

Zucker: Süße und Balance

Nicht der gesamte Zucker im Most wird während der Gärung in Alkohol umgewandelt. Der Restzucker, der im Wein verbleibt, beeinflusst die Süße und Balance des Weines. Je nach Weintyp kann der Restzuckergehalt zwischen 0 und über 250 Gramm pro Liter variieren.

Säure: Frische und Struktur

Säure ist ein wesentlicher Bestandteil des Weines und sorgt für Frische, Struktur und Lebendigkeit. Die wichtigsten Säuren im Wein sind Äpfelsäure, Weinsäure, Milchsäure und Zitronensäure. Durch den biologischen Säureabbau, auch malolaktische Gärung genannt, kann ein Teil der Äpfelsäure in die mildere Milchsäure umgewandelt werden.

Farbstoffe: Ein Fest für die Augen

Die Farbe des Weines stammt von Farbstoffen, die aus den Traubenschalen stammen. Rotweine enthalten zum Beispiel Anthocyane, während Weißweine und Roséweine nur geringe Mengen dieser Farbstoffe besitzen.

Aromastoffe: Ein komplexes Bouquet

Für den charakteristischen Geruch und das Aroma eines Weines sind verschiedene Aromastoffe verantwortlich. Diese komplexen Verbindungen, wie zum Beispiel Ester, Thiole, Terpene, Pyrazine und Phenole, entstehen während der Gärung und Reifung des Weines.

Gerbstoffe: Struktur und Mundgefühl

Gerbstoffe, auch Tannine genannt, sind vor allem in Rotweinen zu finden. Sie verleihen dem Wein Struktur, Körper und ein adstringierendes Mundgefühl. Die Menge der Tannine hängt von der Rebsorte, dem Anbaugebiet und der Weinbereitungsmethode ab.

Mineralstoffe: Spurenelemente mit großer Wirkung

Neben den Hauptinhaltsstoffen enthält Wein auch verschiedene Mineralstoffe, wie Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Natrium. Diese Spurenelemente beeinflussen den Geschmack und die Qualität des Weines, sind aber nur in geringen Mengen vorhanden.

Fazit:

Die Inhaltsstoffe eines Weines sind vielfältig und komplex. Sie alle tragen auf ihre eigene Weise zur sensorischen Wahrnehmung des Weines bei und machen ihn zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis.

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