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Nachhaltiger Weinbau

Nachhaltiger Weinbau bezeichnet eine Bewirtschaftung, die Boden, Wasser, Klima und Menschen schont, ohne zwingend ganz auf Bio umzustellen. Betriebe sparen Wasser, schützen die Böden und reduzieren Pflanzenschutzmittel. Neuseeland gilt als Weltvorreiter: Fast die gesamte Rebfläche ist im Programm Sustainable Winegrowing New Zealand zertifiziert, das seit 1995 läuft.

Auch bekannt als: Nachhaltigkeit im Weinbau, Sustainable Winegrowing, nachhaltige Weinproduktion

Nachhaltiger Weinbau steht für eine Bewirtschaftung, die Boden, Wasser, Klima und die Menschen im Betrieb langfristig schont. Anders als beim reinen Bioweinbau geht es weniger um ein Verbot einzelner Mittel als um einen sparsamen, verantwortungsvollen Gesamtumgang.

Typische Maßnahmen sind sparsame Bewässerung, Begrünung und Schutz der Böden, weniger Pflanzenschutz sowie ein bewusstes Energie- und Abfallmanagement. Ein unabhängiges Audit prüft die Betriebe regelmäßig.

Neuseeland ist hier der weltweite Vorreiter: Das Programm Sustainable Winegrowing New Zealand läuft seit 1995, und heute sind rund 98 Prozent der Rebfläche zertifiziert. Ähnliche Siegel gibt es andernorts, etwa Südafrikas Integrity & Sustainability Seal.

Siehe auch: Biowein.

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