Französischer Whisky – Bretagne, Elsass und die EU-Regeln
Französischer Whisky – Verband, Rechtsdefinition und Herkunftsregeln im Überblick.
Frankreich ist eine große Whiskynation – und das einzige EU-Land unserer Übersicht mit eigenen regionalen Herkunftsangaben: „Whisky de Bretagne“ und „Whisky d’Alsace“.
Französischer Whisky auf einen Blick
- Verband
- Fédération du Whisky de France
- Rechtsrahmen
- EU-Verordnung 2019/787 + zwei regionale g.A. (2014)
- Whisky de Bretagne
- breite Getreidebasis, ≥3 J. Reifung in der Bretagne, ≥40 %
- Whisky d’Alsace
- Doppeldestillation im Pot Still, 100 % Gerstenmalz, keine Färbung
- Besonderheit
- zwei geschützte regionale Herkunftsangaben
Zwei regionale Herkunftsangaben
Auf der EU-Basis aufbauend, homologierte Frankreich 2014 zwei geschützte regionale Angaben. „Whisky de Bretagne“ verlangt Maischen, Gären, Destillieren und mindestens drei Jahre Reifung in der Bretagne. „Whisky d’Alsace“ ist strenger: Doppeldestillation im Pot Still, hundert Prozent Gerstenmalz und keine Färbung.
Eine wachsende Szene
Vom bretonischen Buchweizen-Whisky Eddu bis zum lothringischen Rozelieures reicht die Bandbreite. Organisiert sind die Brenner in der Fédération du Whisky de France, die auch das Bewusstsein für die regionalen Herkunftsangaben stärkt.
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Häufige Fragen
Alles Wichtige zu Französischer Whisky.
Hat Frankreich eigene Whisky-Herkunftsangaben?
Ja – „Whisky de Bretagne“ und „Whisky d’Alsace“, beide seit 2014 geschützt.
Was ist an Whisky d’Alsace besonders?
Doppeldestillation im Pot Still, 100 % Gerstenmalz und keine Färbung.
Welche EU-Regeln gelten sonst?
Die Spirituosenverordnung 2019/787: mind. 3 Jahre in Holz (≤700 L), min. 40 %.
Wer vertritt die Branche?
Die Fédération du Whisky de France.
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