Canadian Whisky – die Regeln und die Rye-Eigenheit
Canadian Whisky – Verband, Rechtsdefinition und Herkunftsregeln im Überblick.
Canadian Whisky hat eigene Regeln – und eine Besonderheit: Er darf sich „Rye“ nennen, ganz gleich, wie viel Roggen tatsächlich drin ist.
Canadian Whisky auf einen Blick
- Verband
- Spirits Canada
- Rechtsrahmen
- kanadische Kompositionsstandards (früher Food and Drug Regulations B.02.020)
- Reifung
- mind. 3 Jahre in Holzfässern ≤700 L in Kanada
- Mindest-Alkohol
- 40 % vol
- Eigenheiten
- „Canadian Rye“ ohne Roggen-Mindestanteil; 9,09-%-Regel für Zusätze
Die kanadischen Regeln
Canadian Whisky muss in Kanada gemaischt, destilliert und mindestens drei Jahre in Holzfässern bis 700 Liter gereift werden. 2024 wanderten diese Kompositionsstandards formal in ein neues Regelwerk – inhaltlich blieb alles gleich. Verband ist Spirits Canada.
Die Rye-Eigenheit
Historisch bedingt darf kanadischer Whisky „Rye Whisky“ heißen, selbst wenn er kaum Roggen enthält – der Begriff steht dort für den Stil, nicht für das Getreide. Zusätzlich erlaubt die 9,09-Prozent-Regel einen kleinen Anteil anderer Spirituosen oder Wein im Blend.
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Häufige Fragen
Alles Wichtige zu Canadian Whisky.
Was ist Canadian Whisky?
In Kanada gemaischter, destillierter und mind. 3 Jahre in Holz (≤700 L) gereifter Whisky mit min. 40 % vol.
Warum darf Canadian Whisky „Rye“ heißen?
Aus historischen Gründen steht „Rye“ in Kanada für den Stil – ein Mindest-Roggenanteil ist nicht vorgeschrieben.
Was ist die 9,09-%-Regel?
Bis zu ein Elftel des Volumens darf aus zugesetzten Spirituosen, Wein oder Aromastoffen bestehen.
Wer vertritt die Branche?
Der Verband Spirits Canada.
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