Österreichischer Whisky – Herkunft und Regeln
Österreichischer Whisky – Verband, Rechtsdefinition und Herkunftsregeln im Überblick.
Österreich hat keine eigene geschützte Herkunftsangabe für Whisky; es gilt die EU-Spirituosen-Verordnung. Die junge Szene ist stark im Waldviertel und in Vorarlberg.
Österreichischer Whisky auf einen Blick
- Rechtsrahmen
- Verordnung (EU) 2019/787; keine eigene g.A.
- Verband
- Austrian Whisky Association (Marketing)
- Pionier
- Waldviertler Whiskydestillerie Haider (seit 1995)
- Reifung
- mind. 3 Jahre in Holzfässern ≤700 L (EU-Basis)
- Typisch
- Roggen-Whisky, Reifung in heimischen Süßweinfässern
EU-Basis statt eigener Herkunftsregel
Österreich hat keine eigene geschützte geografische Angabe für Whisky. Es gilt die europäische Verordnung (EU) 2019/787: mindestens drei Jahre Reifung in Holzfässern bis 700 Liter, 40 % vol. Die Austrian Whisky Association betreibt vor allem Marketing und einen Whisky-Trail.
Waldviertel und Vorarlberg
Die erste österreichische Whiskybrennerei war die Waldviertler Whiskydestillerie der Familie Haider (seit 1995). Charakteristisch sind Roggen-Whiskys und die Reifung in heimischen Süßweinfässern. Zweite starke Region ist Vorarlberg mit Brennereien wie Broger.
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Häufige Fragen
Alles Wichtige zu Österreichischer Whisky.
Hat Österreich eigene Whisky-Regeln?
Nein – es gilt die Verordnung (EU) 2019/787. Eine eigene geschützte Herkunftsangabe gibt es nicht.
Seit wann gibt es österreichischen Whisky?
Seit 1995: Die Waldviertler Whiskydestillerie der Familie Haider war die erste des Landes.
Was ist typisch?
Roggen-Whisky und die Reifung in heimischen Süßweinfässern; Schwerpunkte sind Waldviertel und Vorarlberg.
Wie lange muss er reifen?
Nach EU-Basis mindestens drei Jahre in Holzfässern bis 700 Liter.
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