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Das Auge isst mit: Wie man das Aussehen eines Weins beurteilt

Bevor wir den köstlichen Rebensaft kosten, erfreut er zunächst unser Auge. Das Aussehen eines Weins verrät viel über seine Eigenschaften und kann ein erster Hinweis auf seine Qualität sein. In diesem Blogbeitrag lernst du, wie du die wichtigsten Merkmale des Weinaussehens beurteilen und interpretieren kannst.

Brano
Time2Taste Gründer

Bevor wir den köstlichen Rebensaft kosten, erfreut er zunächst unser Auge. Das Aussehen eines Weins verrät viel über seine Eigenschaften und kann ein erster Hinweis auf seine Qualität sein. In diesem Blogbeitrag lernst du, wie du die wichtigsten Merkmale des Weinaussehens beurteilen und interpretieren kannst.

Klarheit:

  • Kristallklar oder leicht trüb: Ein guter Wein ist klar und frei von Schwebeteilchen. Eine leichte Trübung kann jedoch bei jungen Rotweinen oder naturbelassenen Weinen auftreten und ist unbedenklich.
  • Stark trüb oder flockig: Starke Trübung oder Flockenbildung deuten auf Fehler im Wein hin, wie zum Beispiel Oxidation oder eine fehlerhafte Gärung.

    Farbtiefe:

    • Intensiv oder blass: Die Farbtiefe eines Weins hängt von der Rebsorte, dem Alter und der Reife ab. Junge Weißweine sind meist blassgelb, während gereifte Weißweine goldene oder bernsteinfarbene Töne annehmen können. Rotweine variieren von hellrot (z.B. Pinot Noir) bis hin zu tiefdunklem Purpur (z.B. Syrah).
    • Extraktreich: Eine intensive Farbe kann auf einen hohen Extraktgehalt hindeuten, was wiederum für einen gehaltvollen und komplexen Wein spricht.

      Farbton:

      • Entwicklung: Der Farbton eines Weins verändert sich mit der Reife. Junge Weißweine zeigen meist grünliche Reflexe, die mit der Zeit verblassen. Rotweine entwickeln im Alter Brauntöne und Kupferreflexe.
      • Rebsorte und Herkunft: Der Farbton gibt auch Hinweise auf die Rebsorte und die Herkunft des Weins. Zum Beispiel haben Cabernet Sauvignon Weine meist eine tiefe Granatfarbe, während Spätburgunder eher rubinrot leuchten.

        Viskosität:

        • "Kirchenfenster": Die Viskosität, also die Zähflüssigkeit des Weins, lässt sich anhand der sogenannten "Kirchenfenster" beurteilen. Schwenkt man das Glas und stellt es dann gegen eine helle Fläche, bilden sich an der Glaswand "Tränen". Je langsamer diese Tropfen herunterfließen, desto höher die Viskosität und der Extraktgehalt des Weins.

        Fazit:

        Die Beurteilung des Weinaussehens ist ein wichtiger Teil der Weinverkostung und liefert wertvolle Informationen über die Qualität und den Charakter des Weins. Mit etwas Übung und den richtigen Tipps kannst du die Sprache der Farben und Formen entschlüsseln und die ersten Geheimnisse des Weins lüften.

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