Alte Reben sind Weinstöcke, die schon viele Jahrzehnte im Ertrag stehen, oft ab etwa 35 bis 50 Jahren. Sie tragen weniger, aber konzentriertere Trauben und wurzeln tief. Ihre Weine gelten als besonders vielschichtig. Ein gesetzlich geschützter Mindestwert dafür besteht nicht.
Als Alte Reben bezeichnet man Weinstöcke, die schon sehr lange bewirtschaftet werden. Oft spricht man ab etwa 35 bis 50 Jahren von alten Reben, teils auch erst deutlich später.
Mit dem Alter sinkt der Ertrag: Eine alte Rebe trägt weniger Trauben, versorgt diese aber intensiver. Ihre tiefen Wurzeln erreichen Wasser und Nährstoffe auch in trockenen Jahren. Das Ergebnis sind kleine, konzentrierte Beeren.
Deshalb gelten Weine von alten Reben oft als besonders dicht und vielschichtig. Auf dem Etikett steht dann Alte Reben oder französisch Vieilles Vignes. Ein rechtlich geschützter Mindestwert dafür existiert allerdings nicht, der Begriff ist also nicht klar definiert.
Siehe auch: Ertragsreduzierung, Terroir, Old Vine Project.