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Wein

Terroir

Terroir bezeichnet das Zusammenspiel aus Boden, Klima, Lage und der Handschrift des Winzers, das einem Wein seinen unverwechselbaren, herkunftstypischen Charakter gibt.

Pflanz dieselbe Rebsorte an zwei Orten, und du bekommst zwei verschiedene Weine — das ist Terroir. Der Boden gibt den Ton an: Ein Riesling vom Schieferhang schmeckt straffer und mineralischer als einer vom Kalk, obwohl es dieselbe Traube ist.

Dazu kommen Klima und Lage — wie viel Sonne der Hang bekommt, wie kühl die Nächte sind, wie der Wind zieht. Und schließlich der Mensch: Wann gelesen wird, wie ausgebaut, welche Entscheidungen im Keller fallen. All das zusammen macht die Herkunft im Glas schmeckbar.

Terroir ist der Grund, warum ein Wein nach einem bestimmten Fleck Erde schmecken kann und nicht nach „irgendwo".

Siehe auch: Alte Reben.

Siehe auch: Sizilien.

Siehe auch: Etna.

Siehe auch: Burgund, Alte und Neue Welt, Biodynamie, Santorini, Somló, Kachetien, Wallis, Dalmatien.

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