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Whisky

Campbeltown

Campbeltown ist die kleinste geschützte schottische Whiskyregion, gelegen auf der Kintyre-Halbinsel im Südwesten. Einst mit über 30 Brennereien die "Whisky-Hauptstadt der Welt", sind heute nur noch drei aktiv. Der Stil gilt als kräftig, maritim und leicht ölig.

Auch bekannt als: Campbeltown-Whisky, Kintyre

Campbeltown ist die kleinste und vielleicht eigenwilligste der geschützten Whiskyregionen — eine einzige Stadt auf der abgelegenen Kintyre-Halbinsel im Südwesten Schottlands, näher an den Inseln Islay und Arran als an den meisten Festlandregionen. Kaum zu glauben: Im 19. Jahrhundert war dies mit über 30 Brennereien die selbsternannte "Whisky-Hauptstadt der Welt". Der Niedergang kam mit der US-Prohibition, die den wichtigsten Exportmarkt zerstörte, verstärkt durch einen Ruf für zu hastig gebrannte Massenware. Heute sind nur noch drei Brennereien aktiv: Springbank, Glengyle (mit dem Malt Kilkerran) und Glen Scotia. Weil so wenige übrig sind, wählt man hier weniger einen "Campbeltown-Stil" als vielmehr zwischen drei sehr eigenständigen Häusern: Springbank steht für robuste, komplexe, oft rauchige Malts mit maritimer Salznote, Glen Scotia für leichtere, grasige Töne, Kilkerran für sanfte Malzsüsse mit öligem Einschlag. Was sie eint, ist ein Hauch von Seeluft und eine gewisse altmodische Herbheit — Campbeltown liegt geschmacklich zwischen den maritimen Highland-Malts und dem kräftigen Torf von Islay.

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