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Whisky

Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden und eine der fünf geschützten schottischen Whiskyregionen. Sie ist berühmt für kräftig getorfte, rauchig-maritime Single Malts mit Noten von Rauch, Seetang, Jod und Salz.

Auch bekannt als: Islay-Whisky, Ei-la

Sagt man "Islay" (gesprochen: Ei-la), denkt jeder Whiskyfreund sofort an eines: Rauch. Die kleine Insel im Westen Schottlands ist flach und fast vollständig von Torf bedeckt, und genau dieser Torf gibt vielen Islay-Whiskys ihren unverwechselbaren Charakter. Beim Mälzen wird die Gerste über Torffeuer getrocknet, der Rauch legt sich als Phenole ins Korn — daher die typischen Aromen von Lagerfeuer, Seetang, Jod und Meersalz. Die Phenolwerte schwerer Islay-Malts liegen oft über 40 ppm im Gerstenmalz, während Speyside meist unter 5 ppm bleibt. Berühmt sind die drei Südküsten-Brennereien Ardbeg, Lagavulin und Laphroaig, deren Whiskys zu den kräftigsten der Welt zählen. Doch auch hier gilt die goldene Regel: Es gibt keinen vorgeschriebenen Islay-Stil. Bruichladdich und Bunnahabhain etwa brennen seit jeher auch ungetorfte, sanfte Malts. Und umgekehrt der häufige Irrtum "getorft gleich Islay": Torf wird auch in den Highlands, auf Orkney und in Campbeltown eingesetzt. Islay ist der klassische Einstiegspunkt in die Welt des rauchigen Whiskys — ein Geschmack, den man entweder sofort liebt oder sich erarbeitet.

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