Costa, Entre Cordilleras und Andes sind drei Zonen, die Chile seit 2011 quer über seine Weintäler legt. Sie beschreiben die Ost-West-Lage: Costa die kühle Küste, Entre Cordilleras das warme Tal zwischen den Bergketten, Andes die hohen Andenlagen. So wird ein Tal wie Maipo klimatisch feiner unterteilt.
Neben den Tälern von Nord nach Süd kennt Chile seit 2011 eine Ost-West-Einteilung, die quer über die Regionen liegt. Sie trägt der Erkenntnis Rechnung, dass ein Tal wie Maipo oder Colchagua je nach Lage sehr unterschiedliche Weine ergibt.
Die drei Zonen: Costa steht für die kühlen, vom Humboldtstrom geprägten Küstenlagen mit frischen Weißweinen; Entre Cordilleras für das warme, fruchtbare Tal zwischen Küsten- und Andenkordillere; Andes für die hohen Andenausläufer mit großer Tag-Nacht-Schwankung und konzentrierten Weinen.
Die Zonen ergänzen das chilenische DO-System und ähneln darin der US-AVA: Sie beschreiben Herkunft und Klima, nicht Rebsorten oder Erträge.