Weinlagerung beschreibt die richtige Aufbewahrung von Wein. Fünf Faktoren zählen: konstante Temperatur (idealerweise 10–14 °C), Luftfeuchte um 60–75 %, Dunkelheit, Ruhe und — bei Naturkork — liegende Lagerung. Wichtiger als der exakte Wert ist die Konstanz. Hitze über 20 °C ist der größte Feind des Weins.
Ob ein Wein sein Potenzial entfaltet oder vorzeitig altert, hängt stark von der Lagerung ab. Fünf Faktoren sind entscheidend — und keiner davon ist kompliziert.
Erstens die Temperatur: Ideal sind konstante 10–14 °C. Noch wichtiger als der genaue Wert ist aber die Konstanz. Ein Ort, der zwischen 6 °C im Winter und 20 °C im Sommer schwankt, ist schlechter als ein konstant etwas höherer. Hitze über 20 °C ist der größte Feind, sie lässt den Wein zu schnell altern. Zweitens die Luftfeuchtigkeit: 60–75 % halten den Korken elastisch, damit er nicht austrocknet. Drittens Dunkelheit: Licht, vor allem UV-Strahlung, löst den sogenannten Lichtgeschmack aus — deshalb sind viele Weinflaschen aus dunklem Glas. Viertens Ruhe: Erschütterungen stören die Reifung, weshalb ein normaler Kühlschrank (Vibration, zu kalt, zu trocken) kein guter Dauerlagerort ist. Fünftens die Lage: Weine mit Naturkork lagert man liegend, damit der Korken feucht und dicht bleibt.
Zwei Ausnahmen sind wichtig: Bei Schraubverschluss ist die Lage egal, und Schaumwein wird stehend gelagert, damit weniger Kohlensäure entweicht. Und eine ehrliche Einordnung zum Schluss: Die allermeisten Weine sind gar nicht für jahrelange Lagerung gemacht. Wer eine Flasche nur ein paar Wochen bis Monate aufbewahrt, muss sich über die perfekten Bedingungen keine großen Sorgen machen — solange sie nicht in der prallen Sonne oder neben der Heizung steht.
Siehe auch: Trinktemperatur, Cricova & Mileștii Mici (Weinkeller).