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Whisky

Whiskylagerung

Whisky in der Flasche reift nicht weiter — anders als Wein. Er sollte stehend, kühl, dunkel und dicht verschlossen gelagert werden. Stehend deshalb, weil der hohe Alkohol den Korken angreifen würde, läge die Flasche.

Auch bekannt als: Whisky lagern, Whisky-Lagerung, Flaschenlagerung

Bei der Lagerung gilt für Whisky fast das Gegenteil dessen, was man von Wein kennt — und genau hier passieren die meisten Fehler. Der wichtigste Punkt zuerst: Whisky reift in der Flasche nicht weiter. Als hochprozentige Spirituose ist er „fertig", sobald er das Fass verlässt; ein 12-jähriger Whisky bleibt auch nach zwanzig Jahren im Schrank ein 12-jähriger. Anders als beim Wein bringt Liegenlassen also keinen Reifegewinn — im Gegenteil, es schadet. Whisky wird deshalb stehend gelagert: Läge die Flasche, käme der hochprozentige Alkohol dauerhaft mit dem Korken in Kontakt und würde ihn angreifen, sodass er brüchig wird und undicht werden kann. Das ist der exakte Gegensatz zur Wein-Regel „liegend bei Naturkork". Ansonsten mag es Whisky unaufgeregt: kühl und möglichst gleichmäßig temperiert, vor allem dunkel, denn direktes Sonnenlicht bleicht die Farbe aus und kann Fehlaromen verursachen. Eine einmal geöffnete Flasche hält am besten, wenn sie gut verschlossen und nicht zu leer ist — bei viel Luft im Glas oxidiert der Rest über Monate und verliert an Aroma. Kurz: aufrecht, kühl, dunkel, dicht — dann bleibt der edle Tropfen lange, wie er sein soll.

Siehe auch: Whisky-Reifung.

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