Belgischer Whisky: Bier-Erbe, Jenever und junge Brennkunst
Regions-Überblick mit den belgischen Brennereien und Marken, die wir führen.
Belgien ist als Bier- und Jenever-Land berühmt – und ein junges, spannendes Whiskyland. Seit The Belgian Owl 2004 den ersten belgischen Whisky brannte, sind etablierte Bier- und Jenever-Häuser eingestiegen. Prägend sind zwei Traditionslinien: Whisky aus Bier-Maische wie beim Gouden Carolus von Het Anker und der roggenbetonte Jenever-Charakter von Häusern wie Filliers und Braeckman.
Charakter der Region
- Land
- Belgien – junges Whiskyland aus Bier- und Jenever-Erbe
- Pionier
- The Belgian Owl (2004); heute in Liquidation
- Bekannteste
- Het Anker (Gouden Carolus) und Filliers
- Stil
- Single Malt und Grain, meist ungetorft, oft lokales Getreide
- Besonderheit
- Whisky aus Bier-Maische und Jenever-Tradition
- Regionen
- Flandern und Wallonien
Typisches Geschmacksprofil
Belgischer Whisky ist meist malzig und würzig, oft mit roggenbetontem Jenever-Charakter. Getorfte Abfüllungen wie Pirlots Kempisch Vuur sind die Ausnahme.
Herkunft & Stil
Der Ursprung liegt 2004: Etienne Bouillon brannte mit The Belgian Owl den ersten belgischen Whisky und gilt als Pionier. Diese Brennerei ist inzwischen in Liquidation, doch die Szene tragen heute etablierte Häuser weiter.
Zwei Wurzeln prägen den belgischen Whisky: das Bier-Erbe – Het Anker destilliert seinen Single Malt direkt aus Gouden-Carolus-Maische, Wilderen und Pirlot sind Brauerei-Brennereien – und die Jenever-Tradition von Filliers (seit 1880), Braeckman (seit 1918) und der ältesten Brennerei des Landes, Radermacher (seit 1836).
Pioniere & Bekannte
Weitere Brennereien
Der Belgien-Block wächst: weitere Brennereien kommen laufend dazu.
Belgischen Whisky live erleben
Vom Gouden Carolus aus Bier-Maische bis zum getorften Kempisch Vuur: In unseren Whisky-Tastings führen wir dich durch die Bandbreite Belgiens – und vergleichen sie mit Deutschland, den Niederlanden und Schottland.
Whisky-Tastings entdeckenHäufige Fragen
Alles, was du über belgischen Whisky wissen möchtest.
Seit wann gibt es belgischen Whisky?
Belgischer Whisky ist jung. Etienne Bouillon brannte 2004 mit The Belgian Owl den ersten belgischen Whisky. Danach stiegen etablierte Jenever- und Bierhäuser ein: Filliers (2008), Het Anker (2013), Braeckman, Radermacher und weitere.
Was ist typisch für belgischen Whisky?
Zwei Traditionslinien prägen ihn: das Bier-Erbe (Het Anker destilliert aus Gouden-Carolus-Maische, Wilderen und Pirlot sind Brauerei-Brennereien) und die Jenever-Tradition (Filliers, Braeckman, Radermacher) mit oft roggenbetontem Charakter.
Was ist mit The Belgian Owl?
The Belgian Owl war der Pionier des belgischen Whiskys (2004), ist aber inzwischen in Liquidation. Die aktive Szene tragen heute Häuser wie Het Anker, Filliers, Radermacher, Braeckman, Wilderen und Pirlot.
Welche ist die älteste Brennerei Belgiens?
Die Distillerie Radermacher im ostbelgischen Raeren, gegründet 1836. Sie gilt zugleich als erste Bio-Brennerei des Landes und brennt heute die Marke Lambertus.
Gibt es getorften belgischen Whisky?
Ja, vor allem den Kempisch Vuur von Pirlot – den ersten belgischen getorften Single Malt – sowie getorfte Lambertus-Varianten von Radermacher. Der Großteil ist jedoch ungetorft.
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