„Whisky" und „Whiskey" bezeichnen dasselbe Getränk – der Unterschied liegt allein in der Schreibweise. Ohne „e" (Whisky) schreiben vor allem Schottland, Kanada und Japan, mit „e" (Whiskey) traditionell Irland und die USA.
Der Begriff stammt vom gälischen „uisge beatha" beziehungsweise „uisce beatha", dem Wasser des Lebens. Aus der anglisierten Form „usquebaugh" wurde mit der Zeit das kurze Whisky beziehungsweise Whiskey. Gemeint ist in beiden Fällen dasselbe: ein aus vergorener Getreidemaische gebranntes und in Holzfässern gereiftes Destillat.
Als Faustregel hilft das „e" im Ländernamen: Ireland und die United States – also die Länder mit „e" – schreiben meist Whiskey. Scotland, Canada und Japan – ohne „e" – schreiben Whisky. Deutscher Whisky und der übrige Welt-Whisky folgen überwiegend der schottischen Schreibweise ohne e.
Die Regel ist keine Vorschrift, sondern gewachsene Konvention. In den USA gibt es bekannte Marken, die sich bewusst ohne e schreiben, etwa Maker's Mark und George Dickel; auch die amtliche US-Schreibweise kommt ohne e aus. Umgekehrt bleibt irischer Whiskey fast durchgängig beim e.
Entsprechend unterscheidet sich die Mehrzahl: Whiskys oder Whiskies ohne e, Whiskeys mit e. Für den Geschmack sagt die Schreibweise nichts aus – ob ein Single Malt aus Schottland, ein Bourbon aus Kentucky oder ein Rye aus den USA: Stil, Getreide und Fass entscheiden über den Charakter, nicht der Buchstabe.