Lowland · Single Malt

The Clydeside – Single Malt aus dem alten Pumphaus am Queen’s Dock

Die Clydeside-Destillerie im alten Pumphaus am Queen’s Dock in Glasgow

The Clydeside am Queen’s Dock in Glasgow – erste Malt-Brennerei der Stadt seit rund 40 Jahren.

The Clydeside steht im historischen Pumphaus am Queen’s Dock in Glasgow und belebte 2017 die Single-Malt-Produktion der Stadt neu. Ihr Flaggschiff Stobcross ist ein leichter, fruchtiger Lowlander – seit 2021 im Handel.

The Clydeside auf einen Blick

Region
Lowland (Glasgow)
Gegründet
Erste Destillation 2017
Eigentümer
Morrison Glasgow Distillers (Familie Morrison)
Stil
leicht, fruchtig, leicht würzig
Torfgehalt
Stobcross ungetorft (getorfte Variante: Fortnight)
Wasserquelle
Loch Katrine
Eigene Mälzung
nein (Gerste von Lowland-Farmen, gemälzt bei Simpsons Malt)
Maischebottich
1,5 t Edelstahl (Semi-Lauter)
Washbacks
8 aus Edelstahl (je ca. 7.500 l)
Brennblasen
2 (1 Wash, 1 Spirit; von Forsyths)
Jahresproduktion
ca. 500.000 Liter reiner Alkohol
Fasspolitik
First-Fill-Bourbon & Sherry, dazu STR-Fässer
Kern
Stobcross (Bourbon), Fortnight (getorft), Napier (Sherry)
Besonderheit
im Pumphaus von 1877; erste Malt-Brennerei Glasgows seit rund 40 Jahren
Offizielle Seite
theclydeside.com
Selbst
verkostet

Geschmacksprofil

Floral
Frucht (Kernobst)
Süße
Würze (Pfeffer)
Rauch

The Clydeside steht im alten Pumphaus am Queen’s Dock in Glasgow, das einst die hydraulische Kraft für die Drehbrücke des Docks lieferte. Die Familie Morrison hat eine tiefe Whisky-Geschichte: Sie besaß früher Bowmore, Auchentoshan und Glen Garioch (Portfolio Morrison Bowmore), das 1994 verkauft wurde. Tim Morrison, Nachfahre des am Queen’s Dock einst mitbauenden John Morrison, eröffnete The Clydeside 2017.

Damit kehrte die Single-Malt-Produktion nach rund 40 Jahren nach Glasgow zurück. Gebrannt wird mit weichem Wasser aus Loch Katrine in zwei Forsyths-Brennblasen; die Gerste stammt von Lowland-Farmen und wird bei Simpsons Malt gemälzt. Die Rezeptur gestaltete der verstorbene Whisky-Wissenschaftler Dr. Jim Swan mit.

Am 15. Oktober 2021 kam mit „Stobcross" der erste eigene Single Malt auf den Markt – ein leichter, fruchtiger Lowlander mit floralen Noten. Das Kernsortiment umfasst inzwischen auch den leicht getorften „Fortnight" und den Oloroso-gereiften „Napier".

Abfüllungen

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Whisky mit Blick auf den Clyde

Die Brennerei verbindet ein Besucherzentrum mit Glasblasfassade und den Blick auf den Fluss Clyde. Warum Lowland-Malts oft besonders leicht und zugänglich sind, steht im Lexikon unter Single Malt.

The Clydeside live erleben

Stobcross zeigt sich floral und leicht, mit einer frischen, leicht tropischen Süße, Kernobst (Birne, Apfel) und einem Hauch weißem Pfeffer – ein moderner, zugänglicher Lowland-Stil.

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Häufige Fragen

Alles, was du über The Clydeside wissen möchtest.

Welcher Whisky ist das Flaggschiff von The Clydeside?

Der Stobcross Single Malt, benannt nach dem Standort am Queen’s Dock. Er ist leicht, floral und fruchtig, mit 46 % naturbelassen und nicht kühlgefiltert.

Warum ist The Clydeside für Glasgow besonders?

Sie war die erste eigenständige Single-Malt-Brennerei in Glasgow seit rund 40 Jahren und belebte damit die Whisky-Tradition der Stadt neu.

Welche Verbindung hat die Familie Morrison zum Whisky?

Sie besaß früher die Brennereien Bowmore, Auchentoshan und Glen Garioch. Tim Morrison eröffnete mit The Clydeside die eigene Familien-Brennerei in Glasgow.

Ist Clydeside-Whisky getorft?

Der Stobcross ist ungetorft. Eine leicht getorfte Variante gibt es mit der Abfüllung „Fortnight".

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Branislav Jelcic, TIME2TASTE
Branislav Jelcic probiert sich für TIME2TASTE seit Jahren durch die Welt der Whiskys – alle Notizen aus eigener Verkostung.