Highland · stillgelegt

Glen Mhor – Neil Gunns Brennerei in Inverness

Das ehemalige Gelaende der Glen-Mhor-Destillerie in Inverness

Glen Mhor in Inverness – wo Schriftsteller Neil Gunn arbeitete, 1983 geschlossen.

Glen Mhor in Inverness ist eng mit dem Schriftsteller Neil Gunn verbunden, der hier als Zollbeamter arbeitete. 1983 wurde die Brennerei geschlossen und 1986 abgerissen. Ihr kraeftiger Malt gilt heute als Sammlerstueck.

Glen Mhor auf einen Blick

Region
Highland (Inverness)
Gegruendet
1892 (John Birnie & James Mackinlay; Architekt Charles Doig)
Geschlossen
1983 (DCL); 1986 abgerissen
Status heute
abgerissen (Einkaufszentrum/Parkplatz)
Eigentuemer (historisch)
Mackinlay & Birnie → DCL (1972) → Diageo (Markenrechte)
Stil
kraeftig, „meaty", leicht getorft
Brennblasen
2
Wasserquelle
aus dem Umfeld von Loch Ness / River Ness
Besonderheit
frueher Nutzer der Saladin-Box (ab 1954); der Schriftsteller Neil Gunn war hier Zollbeamter
Bekannte Abfuellungen
Rare Malts (1976/28 J., 1979/22 J.); unabhaengige (Gordon & MacPhail)

Geschmacksprofil

Kraeftig
Fleischig
Malzig
Frucht
Rauch

Die Glen Mhor Distillery wurde 1892 von John Birnie – zuvor Manager von Glen Albyn – gemeinsam mit der Firma Charles Mackinlay & Co. gegruendet; die Produktion begann 1894. Sie lag am Caledonian Canal in Inverness und war die dritte im Bunde der Inverness-Brennereien neben Glen Albyn und Millburn. 1972 kam sie zur DCL.

Glen Mhor gilt als frueher Nutzer der Saladin-Box, die hier ab 1954 zur Maelzung eingesetzt wurde. Beruehmt ist die Brennerei auch durch den Schriftsteller Neil M. Gunn, Autor von „Whisky and Scotland", der in den 1920er- und 1930er-Jahren als Zollbeamter (exciseman) vor Ort arbeitete und mit Mitgruender Birnie befreundet war. Der Stil galt als kraeftig und „meaty", mit leichter Torfnote.

1983 legte die DCL Glen Mhor zusammen mit Glen Albyn still; 1986 wurde sie abgerissen, heute stehen dort ein Einkaufszentrum und ein Parkplatz. Rund 98 Prozent des Destillats gingen einst in Blends – offizielle Single Malts sind daher selten. Verfuegbar sind vor allem Rare Malts (Jahrgaenge 1976 und 1979) sowie Abfuellungen von Gordon & MacPhail.

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Der Whisky des Schriftstellers

Neil Gunn, einer der grossen Whisky-Autoren Schottlands, arbeitete bei Glen Mhor als Zollbeamter. Warum alter Whisky mit den Jahren rarer wird, steht im Lexikon unter Angel's Share.

Glen Mhor live erleben

Glen Mhor gilt als kraeftiger, „meaty" Highlander mit leichter Torfnote. Da die Brennerei geschlossen und abgerissen ist, gibt es nur aeltere Rare Malts (1976, 1979) und unabhaengige Abfuellungen.

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Häufige Fragen

Alles, was du über Glen Mhor wissen möchtest.

Wer war Neil Gunn?

Ein bedeutender schottischer Schriftsteller (Autor von „Whisky and Scotland"), der bei Glen Mhor als Zollbeamter arbeitete.

Was steht heute auf dem Gelaende?

Glen Mhor wurde 1986 abgerissen; heute befinden sich dort ein Einkaufszentrum und ein Parkplatz.

Gibt es noch Glen Mhor zu kaufen?

Nur aus Restbestaenden – als Rare Malts (1976, 1979) und ueber unabhaengige Abfueller wie Gordon & MacPhail.

Wann wurde Glen Mhor geschlossen?

1983 durch die DCL, zusammen mit Glen Albyn.

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Branislav Jelcic, TIME2TASTE
Branislav Jelcic führt die Tastings von TIME2TASTE und schreibt die Beiträge in diesem Blog.