Glenesk – die Brennerei mit den fuenf Namen

Glenesk in Montrose – fünfmal umbenannt; die Brennerei ging, die Mälzerei blieb.
Glenesk in Montrose trug im Lauf ihrer Geschichte fuenf verschiedene Namen und war zeitweise sogar eine Grain-Brennerei. Der Malt-Betrieb endete 1985 – doch die grosse Maelzerei am Standort arbeitet bis heute.
Glenesk auf einen Blick
- Region
- Highland (Montrose, Angus)
- Gegruendet
- 1897 (aus einer Flachsmuehle)
- Geschlossen
- Malt-Betrieb 1985 (DCL); 1996 abgerissen – nur die Maelzerei blieb
- Status heute
- Brennerei abgerissen (Wohnbebauung); Maelzerei laeuft als „Glenesk Maltings" (Boortmalt)
- Eigentuemer (historisch)
- DCL/SMD → Diageo (Markenrechte); Maelzerei heute Boortmalt
- Stil
- sauber, frisch, getreidig, etwas Apfel
- Brennblasen
- 4 (2 Wash, 2 Spirit; ab 1964)
- Besonderheit
- fuenf Namen (Highland Esk → North Esk → Montrose → Hillside → Glenesk); zeitweise Grain-Brennerei; Teil des Blends Vat 69
- Bekannte Abfuellungen
- Rare Malts als „Hillside" (25 J.); Standard „Glen Esk 12 J."; unabhaengige (Gordon & MacPhail)
Geschmacksprofil
Die Brennerei in Montrose an der Ostkueste ist ein Kuriosum: Sie trug im Lauf der Zeit fuenf Namen – Highland Esk (1897), North Esk (1899), Montrose (1938), Hillside (1964) und schliesslich Glenesk (1980). Gegruendet wurde sie 1897 im Umbau aus einer Flachsmuehle. In der Phase als „Montrose" (1938–1964) war sie sogar eine Grain-Brennerei, ehe sie 1964 als „Hillside" auf Malt-Whisky zurueckgebaut und um vier Brennblasen erweitert wurde.
Ueber die Scottish Malt Distillers gehoerte sie zur DCL; ab 1980 lieferte sie unter dem Namen Glenesk Malt fuer den Blend Vat 69. Der Stil galt als sauber, frisch und getreidig mit etwas Apfel. 1985 legte die DCL den Brennbetrieb still; 1992 wurde die Lizenz gestrichen, 1996 die Brennereigebaeude abgerissen.
Was blieb, ist die grosse Trommel-Maelzerei am Standort: Sie ueberlebte die Brennerei und laeuft bis heute als „Glenesk Maltings", betrieben vom Malz-Konzern Boortmalt. Der Whisky selbst existiert nur ueber aeltere Abfuellungen – offiziell als Rare Malts unter dem Namen „Hillside" und als „Glen Esk 12 Jahre" sowie ueber unabhaengige Abfueller.
Abfüllungen
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Whisky anfragenFuenf Namen, eine Brennerei
Highland Esk, North Esk, Montrose, Hillside, Glenesk – kaum eine Brennerei wurde so oft umbenannt. Was Grain- von Malt-Whisky unterscheidet, steht im Lexikon unter New Make.
Glenesk live erleben
Glenesk gilt als sauber, frisch und getreidig mit etwas Apfel. Da der Brennbetrieb 1985 endete, gibt es nur aeltere Abfuellungen – Rare Malts als „Hillside", den „Glen Esk 12 Jahre" und unabhaengige Abfueller.
Whisky-Tasting entdeckenHäufige Fragen
Alles, was du über Glenesk wissen möchtest.
Warum hatte Glenesk fuenf Namen?
Highland Esk (1897), North Esk (1899), Montrose (1938), Hillside (1964) und Glenesk (1980) – die Brennerei wurde im Lauf ihrer Geschichte mehrfach umbenannt.
Steht am Standort noch etwas?
Ja. Die Brennerei wurde 1996 abgerissen, aber die grosse Maelzerei laeuft bis heute als „Glenesk Maltings" (Boortmalt).
Gibt es noch Glenesk zu kaufen?
Nur aus Restbestaenden – als Rare Malts unter dem Namen „Hillside", als „Glen Esk 12 Jahre" und ueber unabhaengige Abfueller.
War Glenesk eine Malt- oder Grain-Brennerei?
Beides – in der Phase als „Montrose" (1938–1964) war sie eine Grain-Brennerei, sonst eine Malt-Brennerei.