InchDairnie – die technische Denkfabrik unter Schottlands Brennereien

InchDairnie in Fife – Mash Filter statt Maischebottich und eine bewusst lange Reifephilosophie.
InchDairnie in Fife gehört zu den technisch innovativsten Neugründungen Schottlands: Mash Filter statt Maischebottich, Washbacks im Freien und saisonale Gerstensorten. Der reguläre Single Malt erscheint bewusst erst 2029 – bis dahin gibt es Rye und getorfte Sonderabfüllungen.
InchDairnie auf einen Blick
- Region
- Lowland (bei Glenrothes, Fife)
- Gegründet
- 2015 (erstes Destillat Dez. 2015)
- Eigentümer
- InchDairnie Whisky Limited (Fusion mit MacDuff International, 2025)
- Gründer
- Ian Palmer (Chairman & Master Distiller)
- Stil
- primär ungetorft; dazu getorfte & Rye-Kampagnen
- Wasserquelle
- Quellen „Flowers of May" & „Goathill"
- Eigene Mälzung
- nein
- Maischebottich
- Mash Filter (statt klassischem Maischebottich)
- Washbacks
- 4 aus Edelstahl (nach Ausbau bis 7)
- Brennblasen
- ursprünglich 2, nach Ausbau bis 4 Pot Stills; dazu eine Lomond-Still
- Jahresproduktion
- nach Ausbau 2024 ca. 4 Mio. Liter reiner Alkohol
- Fasspolitik
- wechselnde Fasstypen je „Saison" (Bourbon, Wein, Sherry, Port, Rum)
- Kern
- RyeLaw (Rye), KinGlassie (getorft); InchDairnie Single Malt geplant 2029
- Besonderheit
- Mash Filter, Außen-Washbacks mit wechselnden Hefen, saisonale Gerste
- Offizielle Seite
- inchdairniedistillery.com
verkostet
Geschmacksprofil
InchDairnie liegt in den Lowlands bei Glenrothes in Fife und wurde von Branchenveteran Ian Palmer gegründet; das erste Destillat floss im Dezember 2015. Die Brennerei gilt als eine der technisch innovativsten Neugründungen Schottlands – statt eines klassischen Maischebottichs arbeitet sie mit einem Mash Filter und ist damit eine der wenigen ihrer Art in Schottland.
Auch sonst geht InchDairnie eigene Wege: Washbacks stehen im Freien und arbeiten mit wechselnden Hefen, dazu kommen saisonal unterschiedliche Gerstensorten. Neben den Pot Stills gibt es eine eigens gebaute Lomond-Still, mit der unter anderem der Rye-Whisky RyeLaw destilliert wird. Nach einem Ausbau 2024 verdoppelte sich die Kapazität auf rund vier Millionen Liter im Jahr.
Palmer verfolgt eine bewusst langfristige Reifephilosophie: Der reguläre InchDairnie Single Malt soll erst 2029 als 12-Jähriger erscheinen, der die „Jahreszeiten" eines einzigen Jahrgangs vereint. Bis dahin füllen der Rye RyeLaw (2023) und der getorfte KinGlassie (2025) die Lücke. Seit 2025 ist die Brennerei Teil der aus der Fusion mit MacDuff International entstandenen InchDairnie Whisky Limited.
Abfüllungen
Aktuell führen wir keine InchDairnie-Abfüllung dauerhaft im Sortiment. Über unser Netzwerk besorgen wir dir viele Whiskys auf Anfrage – schreib uns einfach, wonach du suchst.
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Über unser Netzwerk können wir tausende Whiskys organisieren, die wir nicht ständig vorrätig haben – von der gesuchten Sonderedition bis zum alten Jahrgang. Schreib uns einfach, was du suchst. Bitte plane etwas mehr Zeit ein als bei unseren vorrätigen Artikeln (übliche Lieferung 2–3 Tage).
Whisky anfragenEin Mash Filter statt Maischebottich
Statt eines klassischen Maischebottichs presst InchDairnie die Würze über einen Mash Filter – eine Seltenheit im Scotch. Was im Maischen überhaupt passiert, steht im Lexikon unter Mälzen.
InchDairnie live erleben
Der reguläre Single Malt reift noch. Bereits erschienen sind der würzig-fruchtige Rye RyeLaw (Banane, Vanille, Zimt, getoastete Eiche) und der getorfte KinGlassie – InchDairnie liefert also schon jetzt sehr eigenständige Aromen.
Whisky-Tasting entdeckenHäufige Fragen
Alles, was du über InchDairnie wissen möchtest.
Was ist an InchDairnie technisch besonders?
Sie nutzt einen Mash Filter statt eines klassischen Maischebottichs, betreibt Washbacks im Freien mit wechselnden Hefen und setzt saisonal verschiedene Gerstensorten ein.
Wann kommt der reguläre InchDairnie Single Malt?
Bewusst erst 2029 als 12-Jähriger. Bis dahin gibt es den Rye RyeLaw und den getorften KinGlassie.
Wer steht hinter InchDairnie?
Gründer und Master Distiller ist Ian Palmer. Seit 2025 gehört die Brennerei zur InchDairnie Whisky Limited (Fusion mit MacDuff International).
Macht InchDairnie auch Rye-Whisky?
Ja. Mit einer eigenen Lomond-Still entsteht der Rye-Whisky RyeLaw, der 2023 erstmals erschien.