Scotch Whisky – Regeln, Kategorien und die SWA
Scotch Whisky – Verband, Rechtsdefinition und Herkunftsregeln im Überblick.
Kein anderes Land schützt seinen Whisky so streng wie Schottland. Was „Scotch Whisky“ heißen darf, regeln seit 2009 die Scotch Whisky Regulations – überwacht von der Scotch Whisky Association.
Scotch Whisky auf einen Blick
- Verband
- Scotch Whisky Association (SWA), Edinburgh
- Rechtsrahmen
- The Scotch Whisky Regulations 2009
- Reifung
- mind. 3 Jahre in Eichenfässern ≤700 L, ausschließlich in Schottland
- Mindest-Alkohol
- 40 % vol; Zusatz nur Wasser und Zuckerkulör (E150a)
- Kategorien
- Single Malt, Single Grain, Blended Malt, Blended Grain, Blended Scotch
Die Scotch Whisky Association
Die 1912 gegründete SWA vertritt die schottische Whiskyindustrie und verteidigt die Bezeichnung „Scotch Whisky“ weltweit vor Gericht. Zu ihren Mitgliedern zählen fast alle großen Produzenten – von Diageo über Pernod Ricard bis William Grant.
Was Scotch zu Scotch macht
Scotch muss in Schottland destilliert (aus Wasser und gemälzter Gerste, ergänzt um andere Getreide) und ausschließlich dort in Eichenfässern bis 700 Liter mindestens drei Jahre gereift werden. Erlaubt sind nur Wasser und Zuckerkulör – keine Aromen, keine Süßung. Fünf Kategorien sind gesetzlich definiert.
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Häufige Fragen
Alles Wichtige zu Scotch Whisky.
Was ist Scotch Whisky?
In Schottland destillierter und mind. 3 Jahre in Eichenfässern (≤700 L) in Schottland gereifter Whisky mit min. 40 % vol.
Wer überwacht Scotch?
Die Scotch Whisky Association schützt die Bezeichnung; Vollzug über die britische Steuerbehörde HMRC.
Welche Zusätze sind erlaubt?
Nur Wasser und Zuckerkulör (E150a) – keine Aromen oder Süßung.
Welche Kategorien gibt es?
Single Malt, Single Grain, Blended Malt, Blended Grain und Blended Scotch.
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