Halbtrocken ist eine Geschmacksangabe für Wein mit spürbarer, aber dezenter Restsüße. Gesetzlich gilt halbtrocken bis 12 Gramm Restzucker je Liter – oder bis 18 Gramm, sofern der Restzucker die Säure um höchstens 10 Gramm übersteigt. Auf Etiketten steht oft auch feinherb.
Halbtrocken liegt geschmacklich zwischen trocken und lieblich: Die Restsüße ist wahrnehmbar, tritt aber nicht in den Vordergrund. Die einfache Grenze liegt bei 12 Gramm Restzucker je Liter. Wie beim trockenen Wein gibt es eine Ausnahme mit Säurebezug – bis 18 Gramm Restzucker bleibt halbtrocken zulässig, solange der Zucker die Säure um höchstens 10 Gramm übersteigt.
Häufig steht auf dem Etikett stattdessen feinherb. Dieser Begriff ist rechtlich nicht definiert und wird meist gleichbedeutend mit halbtrocken verwendet, teils auch für Weine an der oberen Grenze. Wer es genau wissen will, achtet auf den angegebenen Restzuckerwert.
Halbtrockene Weine gelten als vielseitige Speisenbegleiter, weil die dezente Süße auch zu würzigen Gerichten passt. Wo genau die Grenzen zu trocken, lieblich und süß verlaufen, zeigen die Geschmacksangaben im Überblick.