Die Hessische Bergstraße ist eines der kleinsten deutschen Anbaugebiete und liegt auf rund 460 Hektar an den Westhängen des Odenwalds. Sie gilt als Frühlingsgarten Deutschlands: Geschützt vom Odenwald und mit rund 1.600 Sonnenstunden setzt die Vegetation hier früher ein als anderswo. Leitsorte ist der Riesling.
Die Hessische Bergstraße liegt im Süden Hessens an den Westhängen des Odenwalds, zwischen Darmstadt und der badischen Grenze. Mit rund 460 Hektar ist sie eines der kleinsten der 13 deutschen Anbaugebiete.
Ihr Ruf gründet auf dem Klima. Der Odenwald schirmt die Hänge nach Osten ab, rund 1.600 Sonnenstunden im Jahr sorgen für sehr milde Bedingungen. Mandel- und Obstbäume blühen hier Wochen früher als im übrigen Land – daher der Beiname Frühlingsgarten Deutschlands.
Leitsorte ist der Riesling mit rund einem Drittel bis zwei Fünfteln der Fläche. Dazu kommen Grauburgunder, Weißburgunder und Spätburgunder. Die Weine sind fein, aromatisch und werden fast vollständig in der Region getrunken.