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Hybridrebe

Eine Hybridrebe ist eine Kreuzung aus der europäischen Weinrebe (Vitis vinifera) und amerikanischen oder asiatischen Wildreben. Ziel ist meist mehr Widerstand gegen Krankheiten, Frost oder feuchtes Klima.

Auch bekannt als: Hybridrebe, Hybride, Hybridsorte, Interspezifische Kreuzung

Als Hybridreben bezeichnet man Kreuzungen zwischen der klassischen europäischen Weinrebe und wilden Rebarten aus Amerika oder Asien. Ihre große Blütezeit begann nach der Reblaus-Katastrophe im 19. Jahrhundert: Man erhoffte sich Reben, die von Natur aus widerstandsfähiger gegen Reblaus, Mehltau und Frost sind. Anders als reinsortige Vitis-vinifera-Reben bringen Hybriden Gene der robusten Wildarten mit. Ein bekanntes Beispiel ist der japanische Muscat Bailey A, gezüchtet fürs feuchte Klima. Lange galten Hybriden als qualitativ zweitklassig und schmeckten teils streng („foxy"). Moderne pilzwiderstandsfähige Sorten — die sogenannten PIWI — sind jedoch eine neue Generation von Hybriden, die im nachhaltigen Weinbau immer wichtiger werden, weil sie kaum Spritzmittel brauchen.

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