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Whisky

Irish Whiskey

Irish Whiskey ist Whiskey von der Insel Irland, mindestens drei Jahre in Holzfässern gereift. Er gilt als besonders weich und wird oft — entgegen dem verbreiteten Glauben aber nicht zwingend — dreifach destilliert.

Auch bekannt als: Irischer Whiskey, uisce beatha

"Irish Whiskey ist immer dreifach gebrannt" — das hört man oft, und ganz stimmt es nicht. Zwar ist die Dreifachdestillation die irische Tradition, die dem Whiskey seinen Ruf für samtige Milde einträgt: Jeder zusätzliche Brenndurchgang macht das Destillat leichter, fruchtiger, runder. Vorgeschrieben ist sie aber nicht — viele irische Whiskeys werden auch zweifach oder gemischt destilliert. Gesetzlich gilt: hergestellt auf der Insel Irland, also in der Republik und in Nordirland, mindestens drei Jahre in Holzfässern gereift, gebrannt unter 94,8 Prozent. Als geschützte geografische Angabe der EU folgt Irish Whiskey einem festen technischen Dossier. Eine echte irische Besonderheit ist der Single Pot Still Whiskey: eine Mischung aus gemälzter und ungemälzter Gerste, gebrannt in der Brennblase — ein Stil, den es so nur in Irland gibt und der aus einer historischen Steuertrickserei des 19. Jahrhunderts entstand. Rauchig-torfige Noten wie im schottischen Islay-Whisky sucht man meist vergeblich: Torf spielt in Irland kaum eine Rolle. Nach beinahe vollständigem Niedergang — 1966 gab es nur noch zwei Brennereien — erlebt Irish Whiskey heute eine spektakuläre Wiedergeburt.

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