Der Mittelrhein zieht sich auf rund 120 Kilometern zwischen Bingen und Bonn am Rhein entlang. Auf nur etwa 460 Hektar wachsen zu rund 70 Prozent Riesling-Reben, meist in terrassierten Steillagen auf Schiefer. Das Obere Mittelrheintal mit der Loreley ist seit 2002 UNESCO-Welterbe.
Der Mittelrhein begleitet den Rhein auf rund 120 Kilometern zwischen Bingen und Bonn. Mit etwa 460 Hektar ist er eines der kleinsten deutschen Anbaugebiete – und eines der spektakulärsten: Burgen auf den Höhen, mittelalterliche Orte an den Flussschleifen.
Rund 85 Prozent der Rebfläche liegen in terrassierten Steillagen, manche mit bis zu 70 Prozent Neigung. Der Boden ist von Schiefer und Grauwacke geprägt. Bekannteste Lage ist der Bopparder Hamm.
Etwa 70 Prozent der Fläche stehen mit Riesling. Er gilt hier als besonders mineralisch, mit feinem Aroma und rassiger Säure. Das Obere Mittelrheintal mit der Loreley wurde 2002 zum UNESCO-Welterbe erklärt.