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Ungarische Weinklassifikation (OEM/OFJ, DHC)

Ungarn ordnet seine Weine ins EU-System ein: OEM steht für die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U./PDO), OFJ für die geschützte geografische Angabe (g.g.A./PGI). Strengste Unterklasse ist die freiwillige DHC-Stufe für besonders streng kontrollierte Gebiete.

Auch bekannt als: OEM, OFJ, DHC, Védett Eredetű, minőségi bor

Auf ungarischen Etiketten stehen die Kürzel OEM und OFJ. OEM (oltalom alatt álló eredetmegjelölés) ist die geschützte Ursprungsbezeichnung — der ungarische Name für die EU-weite g.U./PDO mit strengen Regeln zu Herkunft, Ertrag, Rebsorten und Reife; Ungarn hat über dreißig solcher Gebiete. OFJ (oltalom alatt álló földrajzi jelzés) entspricht der geschützten geografischen Angabe (g.g.A./PGI) mit lockereren Vorgaben, darunter der große Landwein „tájbor". Darunter liegt einfacher Wein ohne Herkunftsangabe. Innerhalb der OEM-Ebene gibt es seit 2003 die freiwillige, besonders strenge Stufe DHC (Districtus Hungaricus Controllatus, „Védett Eredetű"), die einzelne Spitzengebiete mit eigenen, schärferen Regeln kennzeichnet. Merke: OEM und OFJ sind nur die ungarischen Namen für PDO und PGI — kein Sonderweg, sondern das gemeinsame EU-Dach auf Ungarisch.

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