Herkunft & Regeln

Dänischer Whisky – Herkunft und Regeln

Dänemark
Herkunft & Regeln

Dänischer Whisky – Verband, Rechtsdefinition und Herkunftsregeln im Überblick.

Dänemark folgt der EU-Spirituosen-Verordnung. Bekanntester Erzeuger ist Stauning, das sich für den Roggen-Whisky starkmacht.

Dänischer Whisky auf einen Blick

Rechtsrahmen
Verordnung (EU) 2019/787; keine eigene g.A.
Bekannt
Stauning (Jütland)
Reifung
mind. 3 Jahre in Holzfässern ≤700 L
Thema
Roggen-Whisky und die EU-Regel zur Rye-Bezeichnung
Typisch
Handmälzerei, dänischer Roggen

EU-Basis

Dänemark folgt als EU-Mitglied der Verordnung (EU) 2019/787: mindestens drei Jahre in Holzfässern bis 700 Liter, 40 % vol. Eine eigene geschützte Herkunftsangabe existiert nicht.

Stauning und der Roggen

Stauning in Jütland mälzt von Hand und brennt viel Roggen-Whisky. Damit steht die Brennerei im Zentrum einer EU-Debatte: Wegen eines Abkommens mit Kanada dürfen Brenner aus der EU ihren Roggenwhisky nicht als Rye Whisky bezeichnen.

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Häufige Fragen

Alles Wichtige zu Dänischer Whisky.

Hat Dänemark eigene Whisky-Regeln?

Nein – es gilt die Verordnung (EU) 2019/787. Eine eigene geschützte Herkunftsangabe gibt es nicht.

Welche Brennerei ist bekannt?

Stauning in Jütland, bekannt für Roggen-Whisky und Handmälzerei.

Warum darf dänischer Rye nicht Rye heißen?

Ein EU-Abkommen mit Kanada schützt die Bezeichnung Rye Whisky; EU-Brenner dürfen sie nicht verwenden.

Wie lange muss er reifen?

Nach EU-Basis mindestens drei Jahre in Holzfässern bis 700 Liter.

Branislav Jelcic, TIME2TASTE
Branislav Jelcic probiert sich für TIME2TASTE seit Jahren durch die Welt der Whiskys – alle Notizen aus eigener Verkostung.