Glenugie – die oestlichste Brennerei des Festlands

Glenugie in Peterhead – einst die oestlichste Brennerei des schottischen Festlands, 1983 geschlossen.
Glenugie in Peterhead war die oestlichste Brennerei des schottischen Festlands. Nach wechselvoller Geschichte fiel sie 1983 dem Brennereisterben zum Opfer; ihr Malt lebt fast nur noch in Abfuellungen unabhaengiger Abfueller weiter.
Glenugie auf einen Blick
- Region
- Highland (Peterhead, Aberdeenshire)
- Gegruendet
- 1831 (als „Invernettie")
- Geschlossen
- 1983 (Whitbread); Abriss 1985
- Status heute
- Gelaende von Score Group (Werkstaetten); denkmalgeschuetzter Windmuehlenturm erhalten
- Eigentuemer (zuletzt)
- Long John International / Whitbread
- Stil
- suess mit medizinischen Noten (Sherry, Vanille, Heidekraut)
- Brennblasen
- 2 (ab 1956 zeitweise 4)
- Besonderheit
- oestlichste Brennerei des schottischen Festlands; wechselvolle Betriebsgeschichte
- Bekannte Abfuellungen
- fast nur unabhaengige (Gordon & MacPhail, Signatory, Cadenhead's); posthum Chivas „Deoch an Doras" (30/32 J.)
Geschmacksprofil
Die Glenugie Distillery in Peterhead in Aberdeenshire war die oestlichste Brennerei des schottischen Festlands, gelegen nahe der Muendung des River Ugie in die Nordsee. Gegruendet wurde sie 1831 – zunaechst unter dem Namen „Invernettie", auf dem Gelaende eines frueheren Windmuehlenstandorts. Ihre Betriebsgeschichte war wechselvoll, mit mehreren Stilllegungen und Wiedereroeffnungen.
Ueber Schenley Industries, Long John International und schliesslich Whitbread wechselte die Brennerei mehrfach die Hand. Urspruenglich zwei Brennblasen wurden 1956 zeitweise auf vier erweitert. Der Hausstil galt als suess mit medizinischen Untertoenen – Verkostungsnotizen nennen Sherry, Vanille, Heidekraut und Kraeuter. Fast der gesamte Ausstoss floss in Blends.
1983 schloss Whitbread Glenugie im grossen Brennereisterben; 1985 wurde sie abgerissen. Das Gelaende uebernahm die Firma Score Group, die dort Werkstaetten errichtete; erhalten blieb ein denkmalgeschuetzter Granit-Windmuehlenturm, aelter als die Brennerei selbst. Eigenstaendige Abfuellungen sind rar und stammen fast ausschliesslich von unabhaengigen Abfuellern.
Abfüllungen
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Glenugie stand am oestlichsten Punkt des schottischen Festlands – naeher an der Nordsee ging es nicht. Warum alter Whisky mit den Jahren immer rarer wird, steht im Lexikon unter Angel's Share.
Glenugie live erleben
Glenugie gilt als suess mit medizinischen Noten – Sherry, Vanille, Heidekraut und Kraeuter. Da die Brennerei geschlossen ist, gibt es fast nur unabhaengige Abfuellungen sowie die posthume Chivas-Reihe „Deoch an Doras".
Whisky-Tasting entdeckenHäufige Fragen
Alles, was du über Glenugie wissen möchtest.
Was war das Besondere an Glenugie?
Sie war die oestlichste Brennerei des schottischen Festlands, nahe der Nordsee in Peterhead.
Gibt es noch Glenugie zu kaufen?
Nur aus Restbestaenden – fast ausschliesslich ueber unabhaengige Abfueller (Gordon & MacPhail, Signatory, Cadenhead's) und die posthume Reihe „Deoch an Doras".
Wann wurde Glenugie geschlossen?
1983 durch Whitbread; 1985 wurde die Brennerei abgerissen.
Was steht heute auf dem Gelaende?
Werkstaetten der Firma Score Group; erhalten ist ein denkmalgeschuetzter Windmuehlenturm.