American Whiskey – Bourbon, Rye und die TTB-Regeln
American Whiskey – Verband, Rechtsdefinition und Herkunftsregeln im Überblick.
In den USA definiert die Steuerbehörde TTB, was Bourbon, Rye oder Tennessee Whiskey sein darf. Seit 2025 gibt es erstmals auch einen Bundesstandard für American Single Malt.
American Whiskey auf einen Blick
- Verbände
- DISCUS, American Craft Spirits Association, ASMWC
- Rechtsrahmen
- TTB Standards of Identity, 27 CFR
- Bourbon
- mind. 51 % Mais, neue ausgekohlte Eichenfässer, ≥40 %
- Rye / Tennessee
- Rye ≥51 % Roggen; Tennessee = Bourbon + Lincoln County Process
- American Single Malt
- seit 19.01.2025: 100 % Malzgerste, eine US-Brennerei, Eiche ≤700 L
Die Standards of Identity
Anders als Scotch kennt US-Whiskey keinen einzelnen Verband mit Rechtsmacht, sondern die staatlichen „Standards of Identity“ der TTB (27 CFR). Sie legen für jeden Typ genaue Regeln fest. Verbände wie DISCUS betreiben Lobby- und Marketingarbeit.
Bourbon, Rye und ein neuer Standard
Bourbon braucht mindestens 51 Prozent Mais und neue, innen ausgebrannte Eichenfässer; „Straight“ bedeutet mindestens zwei Jahre Reifung. Tennessee Whiskey ergänzt den Lincoln County Process. Seit Januar 2025 ist zudem American Single Malt gesetzlich definiert: 100 Prozent gemälzte Gerste aus einer einzigen US-Brennerei.
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Häufige Fragen
Alles Wichtige zu American Whiskey.
Was ist Bourbon?
US-Whiskey aus mind. 51 % Mais, gereift in neuen ausgekohlten Eichenfässern; „Straight Bourbon“ mind. 2 Jahre.
Was ist Tennessee Whiskey?
Bourbon-Regeln plus der Lincoln County Process (Holzkohlefilterung), hergestellt in Tennessee.
Seit wann gibt es American Single Malt offiziell?
Seit dem 19. Januar 2025 – erstmals ein bundesrechtlicher Standard (100 % Malzgerste, eine Brennerei).
Wer regelt US-Whiskey?
Die Steuerbehörde TTB über die Standards of Identity (27 CFR); Verbände wie DISCUS ergänzen.
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