Bierzo liegt am Westrand von Kastilien-León, wo das atlantisch geprägte Galicien auf das kontinentale Inland trifft. Leitsorte ist die heimische Mencía, die rund drei Viertel der Rebfläche stellt. Auf Schiefer- und Quarzitböden entstehen dunkelfruchtige, würzige, aber feingliedrige und elegante Rotweine.
Bierzo liegt am westlichen Rand von Kastilien-León, an der Schnittstelle zwischen dem atlantisch geprägten Galicien und dem trockenen kontinentalen Inland. Diese Zwischenlage gibt den Weinen ihren besonderen Charakter.
Leitsorte ist die autochthone Mencía, die rund drei Viertel der etwa 3.000 Hektar Rebfläche einnimmt. Sie wächst hier auf Schiefer- und Quarzitböden, oft an steilen Hängen und auf alten Reben.
Die Weine sind dunkelfruchtig und würzig, dabei aber schlank und feingliedrig – ein Gegenentwurf zu den schweren Rotweinen des spanischen Südens. Stilistisch werden sie oft mit Cabernet Franc oder Pinot Noir verglichen. Bierzo gilt seit den 2000er-Jahren als Entdeckung.
Siehe auch: Toro.