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RumWhisky

Cask Strength (Fassstärke)

Cask Strength (Fassstärke) bezeichnet Whisky, der ohne Verdünnung mit Wasser abgefüllt wird — also mit dem Alkoholgehalt, den er direkt im Fass hatte. Das sind meist 50 bis 60 Prozent, statt der üblichen 40 bis 46 Prozent.

Auch bekannt als: Fassstärke, Cask Strength, Fassstaerke

Die meisten Whiskys werden vor der Abfüllung mit Wasser auf einen gleichmäßigen Trinkalkohol von 40 bis 46 Prozent herabgesetzt. Ein Cask-Strength-Whisky verzichtet genau darauf: Er kommt so ins Glas, wie er im Fass lag — unverdünnt, oft mit 50 bis 60 Prozent. Der Reiz liegt in der Unmittelbarkeit: Nichts ist weggenommen, die Aromen sind dichter und intensiver, die Textur voller. Der Fachbegriff dafür ist „Fassstärke", und man kann sich das wie einen unverwässerten Espresso vorstellen — konzentriert, kraftvoll, kompromisslos. Das bringt aber auch eine Verantwortung mit sich: Bei dieser Stärke kann der reine Alkohol die feinen Aromen überdecken, gerade beim Riechen. Deshalb gehört zum Cask-Strength-Whisky fast immer die Kunst, im Glas selbst zu verdünnen — ein paar Tropfen Wasser genügen, um die Schärfe zu bändigen und die Frucht- und Honignoten zu öffnen (mehr dazu im Eintrag „Wasser zum Whisky"). So bestimmt der Genießer die Trinkstärke selbst, statt sie vom Abfüller vorgegeben zu bekommen. Cask-Strength-Bottlings kamen in den 1980er-Jahren auf, das früheste bekannte war Glenfarclas 105.

Siehe auch: Single Cask.

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