Franken in Bayern ist die Heimat des Silvaners. Die Weine werden fast ausschließlich trocken ausgebaut: Als fränkisch trocken gilt ein Wein mit höchstens vier Gramm Restzucker pro Liter. Erkennungszeichen ist der bauchige Bocksbeutel. Prägend sind Muschelkalk- und Buntsandsteinböden am Main.
Franken liegt in Bayern entlang des Mains rund um Würzburg. Es ist die einzige deutsche Weinregion, die man sofort an der Flasche erkennt: am bauchigen, abgeflachten Bocksbeutel, der höherwertigen Frankenweinen vorbehalten ist.
Leitsorte ist der Silvaner. Auf den kargen Muschelkalkböden des Maindreiecks – etwa am legendären Würzburger Stein – ergibt er mineralische, würzige Weine von internationalem Rang. Im Mainviereck herrscht Buntsandstein, im Steigerwald Keuper.
Franken steht für konsequent trockene Weine. Der Begriff „fränkisch trocken“ verlangt höchstens vier Gramm Restzucker pro Liter – halb so viel wie sonst für trocken erlaubt. Das macht die Weine zu geradlinigen Essensbegleitern.
Siehe auch: Rieslaner.