Die Highlands sind flächenmässig die grösste schottische Whiskyregion und umfassen den gesamten Norden des Landes. Ihre Whiskys sind entsprechend vielfältig — von leicht und blumig über sherrylastig bis kräftig und maritim. Die schottischen Inseln zählen rechtlich zu den Highlands.
Die Highlands sind die grösste und vielfältigste Whiskyregion Schottlands — sie reichen von knapp nördlich von Glasgow bis hinauf an die Nordküste. Genau diese Weite macht einen einheitlichen "Highland-Stil" fast unmöglich: Es ist ein bisschen wie der Versuch, "europäische Küche" in einem Satz zu beschreiben. Im Süden und Osten findet man oft Malts mit Heidehonig, Toffee, Trockenfrüchten und Backgewürzen, während die Küstenbrennereien kräftiger ausfallen, mit maritimer Salznote und mitunter sanftem Rauch. Manche Highland-Whiskys setzen selbstbewusst auf Torf, andere sind ungetorft und trotzdem vollmundig. Wegen dieser Bandbreite teilt man die Highlands gern in vier Himmelsrichtungen auf: Nord, Ost, Süd und West. Bekannte Namen sind Glenmorangie, Dalmore, Oban und Glendronach. Ein wichtiger rechtlicher Punkt, der viele überrascht: Die schottischen Inseln (etwa Skye, Orkney, Mull, Arran, Jura) sind offiziell KEINE eigene Region, sondern gehören zu den Highlands. Deshalb ist zum Beispiel der rauchig-maritime Talisker von der Insel Skye rechtlich ein Highland-Malt — obwohl er wie ein typischer Inselwhisky schmeckt. Im Handel werden die Inseln dennoch oft als eigene Kategorie geführt (siehe eigenen Eintrag).