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Uruguayische Weinklassifikation (INAVI)

Das staatliche Institut INAVI regelt Uruguays Weinbau. Es unterscheidet zwei Kategorien: VCP (Vino de Calidad Preferente, Qualitätswein in der 0,75-l-Flasche) und VC (Vino Común, einfacher Tafelwein).

Auch bekannt als: INAVI, VCP, VC, Vino de Calidad Preferente

Uruguays Weinbau wird vom staatlichen Institut INAVI (Instituto Nacional de Vitivinicultura) geregelt, das Anbau, Ernte und Vermarktung überwacht. Anders als Europa arbeitet Uruguay nicht mit einem fein gegliederten Appellationssystem, sondern mit einer einfachen Zweiteilung nach Qualität: VCP (Vino de Calidad Preferente) bezeichnet den Qualitätswein, der in der klassischen 0,75-Liter-Flasche abgefüllt wird und strengere Vorgaben erfüllt; VC (Vino Común) ist der einfache Tafelwein, oft in Großgebinden oder Tetrapak und häufig als Rosé. Für den Export und die Qualitätsszene zählt praktisch nur die VCP-Stufe. Uruguay ist mit rund 9.000 Hektar ein kleines, aber feines Weinland — vom Umfang der viertgrößte Erzeuger Südamerikas. INAVI und die VCP-Kategorie sind das Fundament, auf dem der wachsende internationale Ruf des uruguayischen Weins steht.

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