Molise ist nach dem Aostatal die zweitkleinste Region Italiens, gelegen im Süden mit kurzer Adriaküste. Der Weinbau ist wenig bekannt und gilt als Geheimtipp. Wichtigste Sorten sind die rote Montepulciano und die regionaltypische Tintilia, dazu kommen weiße Sorten wie Trebbiano und Falanghina.
Molise ist eine kleine Region im Süden Italiens und nach dem Aostatal die zweitkleinste des Landes. Sie hat eine kurze Adriaküste und grenzt an die Abruzzen, Apulien, Kampanien und das Latium. Der Weinbau ist überwiegend gebirgig und wenig bekannt.
Wichtigste Sorte ist die rote Montepulciano, die den größten Teil der Rebfläche stellt. Das regionale Aushängeschild ist die Rotwein-Sorte Tintilia, die erst 2011 eine eigene Herkunft erhielt und tiefdunkle, würzige Weine liefert. Ob sie wirklich einheimisch ist, gilt allerdings als umstritten – die Herkunft könnte spanisch sein.
Bei den Weißweinen stehen Trebbiano und Falanghina. Der Weinbau ist kleinstrukturiert und stark genossenschaftlich geprägt, weshalb Molise als Geheimtipp gilt.