Der Peloponnes ist die große Halbinsel im Süden des griechischen Festlands und eine der bedeutendsten Weinlandschaften des Landes. Hier liegen die Appellationen Nemea, Mantinia und Patras.
Der Peloponnes vereint fast alles, was griechischen Wein ausmacht, auf einer einzigen Halbinsel. An der Küste ist es warm und mediterran, im gebirgigen Inneren kühl und hochgelegen — diese Bandbreite erklärt die Vielfalt. Drei Herkünfte ragen heraus: Nemea, die größte Rotwein-Appellation des Landes mit der Sorte Agiorgitiko; das hochgelegene Mantinia mit der aromatischen Moschofilero; und Patras im Nordwesten, bekannt für trockene Roditis-Weißweine und für seine Süßweine aus Mavrodaphni und Muskat. Dazu kommt die berühmte Rosine, die Korinthe, die dem Peloponnes seit der Antike Wohlstand brachte. Als flächenmäßig wichtigste Weinregion Griechenlands ist der Peloponnes das Herzstück, an dem sich Vielfalt und Qualität des Landes am besten ablesen lassen.