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Süßwein

Süßzwein ist ein Sammelbegriff für Weine mit deutlich wahrnehmbarer Restsüße. Der Zucker stammt aus überreifen, edelfaulen, angetrockneten oder gefrorenen Trauben oder wird durch Stoppen der Gärung bewahrt. Dazu zählen Auslese, Eiswein und Trockenbeerenauslese, Sauternes und Strohwein ebenso wie süße Likörweine.

Auch bekannt als: Sósswein, Dessertwein, edelsüßer Wein

Süßwein bezeichnet keine einzelne Sorte, sondern alle Weine mit spürbar süßem Geschmack. Gemeinsam ist ihnen ein hoher Gehalt an unvergorenem Zucker, dem Restzucker. Wie dieser in den Wein gelangt, unterscheidet die verschiedenen Stile.

Häufig stammt die Süße aus besonders zuckerreichen Trauben: überreif gelesen, von der Edelfäule Botrytis konzentriert wie bei Sauternes oder der Trockenbeerenauslese, am Stock angetrocknet beim Strohwein oder gefroren geerntet beim Eiswein. Alternativ wird die Gärung gestoppt, bevor der ganze Zucker zu Alkohol wird.

Auch süße Likörweine wie Portwein oder Pedro-Ximénez-Sherry gehören zu den Süßweinen. Serviert werden sie meist gut gekühlt zum Dessert oder zu kräftigem Käse. Ihre hohe Konzentration macht viele Süßweine ausgesprochen lagerfähig.

Siehe auch: Madeira.

Siehe auch: Passito, Vin Santo, Strohwein, Dessertwein, Vendemmia Tardiva, Vinsanto (Santorini), Tokaji Aszú, Kindzmarauli, Completer, Cotnari, Icewine (kanadischer Eiswein).

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