Die Ahr ist eines der nördlichsten Rotweingebiete der Welt und mit rund 560 Hektar eines der kleinsten deutschen Anbaugebiete. Rund 65 Prozent der Fläche stehen mit Spätburgunder. Die Reben wachsen in Steillagen auf Schiefer, der die Wärme speichert und den Weinen Mineralität gibt.
Die Ahr ist ein kleiner linker Nebenfluss des Rheins südlich von Bonn. Mit nur rund 560 Hektar Rebfläche gehört das Gebiet zu den kleinsten Deutschlands – und ist zugleich eines der nördlichsten Rotweingebiete der Welt.
Kein anderes deutsches Anbaugebiet konzentriert sich so stark auf eine einzige Sorte: Rund 65 Prozent der Fläche stehen mit Spätburgunder. Der Rotwein von der Ahr gilt als fruchtig-elegant und wird international beachtet.
Möglich macht das ein besonderes Kleinklima. Die Reben stehen in engen, nach Süden geöffneten Steillagen auf devonischem Schiefer. Der Stein speichert die Sonnenwärme wie eine Fußbodenheizung und gibt sie nachts ab. Das ergibt reife Trauben mit feiner Säure.
Siehe auch: Frühburgunder.