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Frühburgunder

Der Frühburgunder ist eine natürliche Mutation des Spätburgunders und reift rund zwei Wochen früher als dieser. Er ergibt samtige, weiche Rotweine mit dunkler Frucht und weniger Säure. In Deutschland stehen nur rund 220 Hektar; Ursprungsregion und wichtigste Adresse ist die Ahr.

Auch bekannt als: Pinot Noir Précoce, Clevner, Früher Blauer Burgunder

Der Frühburgunder ist keine eigene Züchtung, sondern eine natürliche Mutation des Spätburgunders. Der Unterschied steckt im Namen: Er reift rund zwei Wochen früher – ein Vorteil in kühlen Jahren, ein Risiko in warmen.

Seine Heimat liegt an der Ahr, wo er seit Jahrhunderten steht; daneben findet man ihn in Baden und Rheinhessen. In den 1970er-Jahren war er fast verschwunden, weil er wenig Ertrag bringt und schlecht befruchtet. Wenige Winzer haben ihn gerettet.

Der Rotwein ist die weichere Variante des Spätburgunders: samtiger, mit dunklerer, reiferer Frucht, etwas mehr Alkohol und weniger Säure. Auf nur rund 220 Hektar bleibt er eine Rarität – und gilt unter Burgunderfreunden als einer der spannendsten deutschen Rebsorten überhaupt.

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