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Federweißer

Federweißer ist teilweise vergorener Traubnmost, der sich mitten in der Gärung befindet. Er ist trüb, prickelt leicht und schmeckt süßlich-frisch. Sein Alkoholgehalt steigt von Tag zu Tag, von wenigen bis über zehn Volumenprozent. Es gibt ihn nur im Herbst, und er ist nur wenige Tage haltbar.

Auch bekannt als: Federweisser, Neuer Wein, Sauser, Sturm, Bremser, Rauscher

Federweißer ist Wein im Werden: frisch gepresster Traubnmost, dessen Gärung gerade begonnen hat. Die Hefe wandelt den Zucker nach und nach in Alkohol und Kohlensäure um, weshalb das Getränk trüb ist, leicht perlt und noch deutlich süß schmeckt.

Weil die Gärung weiterläuft, steigt der Alkoholgehalt von Tag zu Tag, von anfangs wenigen bis über zehn Volumenprozent. Federweißer ist deshalb nur kurz haltbar und muss stehend sowie leicht geöffnet transportiert werden, damit das Gärgas entweichen kann.

Federweißer ist ein reines Herbstgetränk und traditioneller Begleiter zu Zwiebelkuchen. Je nach Region trägt er verschiedene Namen: Neuer Wein, Sauser, Rauscher oder Bremser, in Österreich Sturm. Aus weißen wie roten Trauben gekeltert, heißt die rote Variante mancherorts Federroter.

Siehe auch: Svatomartinské.

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