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Kappadokien (Zentralanatolien)

Kappadokien in Zentralanatolien ist ein hochgelegenes Weinbaugebiet (800–1.200 m) auf vulkanischen Böden. Es ist die Heimat der weißen Sorte Emir und des roten Kalecik Karası.

Auch bekannt als: Kappadokien, Kapadokya, Zentralanatolien, Cappadocia

Kappadokien in Zentralanatolien ist eine der spektakulärsten Weinlandschaften der Welt — bekannt für seine bizarren Tuffsteinformationen und uralten Felsenkeller. Der Weinbau liegt hier hoch, auf 800 bis 1.200 Metern, auf vulkanischen Böden, mit heißen Tagen und kühlen Nächten. Diese Höhe und die großen Temperaturunterschiede bewahren viel Säure und Mineralität — ideal für frische Weißweine. Die Leitsorte ist die weiße Emir, die knackige, feuersteinige Weine ergibt, dazu der elegante rote Kalecik Karası. Schon die Hethiter und frühen Christen kelterten in dieser Gegend Wein und lagerten ihn in die Felsen gehauenen Kellern. Kappadokien verbindet damit spektakuläre Landschaft, uralte Tradition und ein kühles Höhenklima, das im heißen Anatolien für Frische und Finesse sorgt.

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