La Mancha im zentralspanischen Hochland ist das größte zusammenhängende Weinbaugebiet der Welt. Die Rebfläche der DO umfasst rund 170.000 Hektar. Rund die Hälfte davon steht mit der weißen Airén. Die wichtigste rote Sorte ist Tempranillo, die hier Cencibel heißt. Lange dominierte Massenware, heute steigt die Qualität.
La Mancha liegt im heißen, trockenen Hochland Zentralspaniens südlich von Madrid. Mit rund 170.000 Hektar ist es das größte zusammenhängende Weinbaugebiet der Welt – mehr Rebfläche, als Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen besitzen.
Prägend ist die weiße Airén, die etwa die Hälfte der Fläche einnimmt und seit dem Mittelalter hier heimisch ist. Sie ist genügsam, trockenheitsresistent und liefert neutrale Weine, die häufig auch zu Brandy destilliert werden.
Wichtigste rote Sorte ist Tempranillo, die in La Mancha Cencibel genannt wird und im heißen Klima fruchtige Rotweine ergibt. Lange stand die Region für Massenware; inzwischen hat eine Qualitätsoffensive das Bild deutlich verändert.
Siehe auch: Kastilien-La Mancha.