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Griechische Weinklassifikation (OPAP/OPE)
Griechenland ordnet seine Weine ins EU-System aus geschützter Ursprungsbezeichnung (PDO/g.U.) und geschützter geografischer Angabe (PGI/g.g.A.) ein. Die alten Landesbegriffe OPAP (trockene Spitzenlagen) und OPE (Süßweine) stehen bis heute mit auf den Etiketten.
Auch bekannt als: OPAP, OPE, POP, PGE, Cava (Griechenland)
Wer ein griechisches Etikett liest, trifft auf zwei Ebenen. Die geschützte Ursprungsbezeichnung (Appellation, EU-weit g.U./PDO) steht für Wein aus fest umrissenen Gebieten nach klaren Regeln — sie fasst die zwei historischen Klassen OPAP (trockene Qualitätsweine, erkennbar an der roten Halsbande) und OPE (edelsüße Weine wie Muscat de Samos und Mavrodaphni, blaue Halsbande) zusammen. Darunter liegt die geschützte geografische Angabe (g.g.A./PGI) mit über hundert Regionalweinen und den „Traditionellen Bezeichnungen" wie Retsina. Noch einfacher gehalten sind Rebsortenweine (mit Jahrgang und Sorte) und schlichter Wein ohne Herkunft. Für gereifte Weine gibt es die Stufen Reserve und Grande Reserve mit vorgeschriebenen Fass- und Flaschenzeiten. Merke: Die alten Kürzel OPAP und OPE verschwinden nicht, sie leben unter dem EU-Dach weiter.
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