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Steiermark

Die Steiermark im Süden Österreichs ist bekannt für ihre aromatischen Weißweine. Auf rund 3.900 Hektar in sehr steilen Hügellagen dominieren Sauvignon Blanc, Welschriesling und Morillon – so heißt der Chardonnay hier. Die Weine sind kühl, straff und deutlich von ihrer Säure geprägt.

Auch bekannt als: Südsteiermark, Vulkanland, Weststeiermark, Morillon

Die Steiermark liegt im Süden Österreichs an der slowenischen Grenze. Mit rund 3.900 Hektar ist sie klein, aber ihre Hügel sind steil – Hangneigungen über 50 Prozent sind normal, Maschinen chancenlos. Die Handarbeit prägt den Preis und die Qualität.

Das Klima ist kühl und niederschlagsreich, die Weine entsprechend straff: viel Säure, klare Frucht, wenig Alkohol. Der Sauvignon Blanc hat hier ein eigenes Profil gefunden – weniger grasig als in Neuseeland, feiner und mineralischer.

Achtung bei einem Namen: Morillon ist in der Steiermark der Chardonnay – nicht der Sauvignon Blanc, wie oft vermutet. Dazu kommen Welschriesling und Muskateller. Eine regionale Besonderheit ist der Schilcher aus der Weststeiermark, ein scharf säurebetonter Roséwein.

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