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Tana (Pergola-Erziehung)
Tana ist die traditionelle japanische Pergola-Erziehung: Die Reben wachsen auf einem waagerechten Gerüst 1,5 bis 2 Meter über dem Boden. So zieht Luft durch, die Trauben bleiben im feuchten Klima gesünder.
Auch bekannt als: Tana, Tana-Erziehung, Tanajitate, Pergola Japan, Überkopf-Erziehung
„Tana" heißt auf Japanisch so viel wie „Regal" und bezeichnet die typische Überkopf-Erziehung des japanischen Weinbaus. Anders als in Europa, wo Reben meist in niedrigen Spalieren stehen, spannt man die Triebe hier auf ein waagerechtes Gerüst in 1,5 bis 2 Metern Höhe. Der Grund ist das Klima: In den schwülen, regenreichen Sommern und bei Taifunen sorgt der Abstand zum feuchten Boden für Luftzirkulation, trocknet die Trauben schneller und senkt so den Pilzdruck. Die hohe Erziehung erleichtert außerdem die Lese im Stehen. Verwandt ist die Methode mit der Pergola Südeuropas und dem Parral-System Südamerikas. Für Qualitätswein setzen einige japanische Winzer inzwischen zusätzlich auf niedrige Spaliererziehung, doch die klassische Koshu wächst traditionell in der Tana.
Siehe auch: Reben eingraben.
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