Der Portugieser stammt trotz seines Namens nicht aus Portugal, sondern aus der Steiermark. In Deutschland steht er auf rund 2.200 Hektar, vor allem in der Pfalz und in Rheinhessen. Er ergibt leichte, säurearme Rotweine und ist die klassische Traube für Weißherbst und Federweißen.
Der Name führt in die Irre: In Portugal ist der Portugieser unbekannt. Seine Wurzeln liegen in der Steiermark, von wo er über Österreich und Ungarn nach Deutschland kam. Rund 2.200 Hektar stehen hier, die größten Flächen in der Pfalz und in Rheinhessen.
Er treibt früh aus, reift früh und liefert reichlich. Genau das machte ihn im 20. Jahrhundert zur Massensorte – und kostete ihn seinen Ruf. Die Fläche schrumpft seit Jahrzehnten.
Der Wein ist hellrot, säurearm und tanninarm, mit dezenter roter Frucht. Seine Stärke liegt woanders: Er ist die klassische Traube für Weißherbst und für den Federweißen, weil er früh reif und mild ist. Als Rotwein bleibt er ein unkomplizierter Begleiter.
Siehe auch: Villány.