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Wein

Trockenbeerenauslese

Trockenbeerenauslese ist die höchste deutsche Prädikatsstufe und entsteht aus rosinenartig eingetrockneten, edelfaulen Beeren. Das Mindestmostgewicht liegt je nach Anbaugebiet und Rebsorte bei etwa 150 Grad Öchsle oder mehr. Diese seltenen, sirupartig süßen Weine zählen zu den langlebigsten und kostbarsten der Welt.

Auch bekannt als: TBA, Trockenbeerenauslesewein

Die Trockenbeerenauslese, kurz TBA, bildet die Spitze der deutschen Prädikatspyramide. Die Beeren bleiben so lange am Stock, bis sie durch die Edelfäule fast vollständig ausgetrocknet und rosinenartig eingeschrumpft sind. „Trocken" meint hier also den Zustand der Beere, nicht den Geschmack – der Wein ist im Gegenteil hochkonzentriert süß.

Der extreme Zuckergehalt macht die TBA zum dickflüssigen, sirupartigen Nektar mit Aromen von Honig, Karamell und Trockenfrüchten. Weil ein Erntehelfer für eine einzige Flasche oft einen ganzen Tag Beeren sammelt, ist sie extrem selten und teuer.

Trockenbeerenauslesen können jahrzehntelang, teils über ein Jahrhundert reifen. Nicht zu verwechseln mit dem Eiswein: Dieser erreicht ein ähnliches Mostgewicht, entsteht aber durch Gefrieren am Stock, nicht durch Edelfäule.

Siehe auch: Süßwein.

Siehe auch: Dessertwein.

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