Die Wachau ist Österreichs berühmteste Weinregion und liegt an der Donau zwischen Melk und Krems. Auf rund 1.350 Hektar, meist in steilen Terrassenlagen aus Urgestein, wachsen vor allem Grüner Veltliner und Riesling. Das Donautal ist seit dem Jahr 2000 UNESCO-Welterbe.
Die Wachau zieht sich auf rund 30 Kilometern entlang der Donau zwischen Melk und Krems. Mit etwa 1.350 Hektar ist sie klein – ihr Ruf ist es nicht. Die Terrassen wurden über Jahrhunderte in den Urgesteinsfels gebaut und mit Trockenmauern gestützt; seit 2000 ist das Tal UNESCO-Welterbe.
Das Besondere ist das Klima: Warme pannonische Luft aus dem Osten trifft auf kühle Strömungen aus dem Waldviertel. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht erhalten die Säure und die Aromatik. Der Boden aus Gneis und Urgestein prägt die Weine mineralisch.
Zwei Sorten dominieren: Grüner Veltliner auf den unteren, lössreicheren Lagen und Riesling auf dem Urgestein der Steilterrassen. Die Wachau hat mit Steinfeder, Federspiel und Smaragd eine eigene Klassifikation – eine Marke des Winzervereins Vinea Wachau, nicht des Staates. Seit 2020 gibt es zusätzlich eine DAC-Verordnung.
Siehe auch: Kamptal.