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Smaragd

Smaragd ist die höchste der drei Wachauer Qualitätsstufen des Vereins Vinea Wachau. Die Trauben bleiben am längsten hängen; die Weine haben mindestens 12,5 Prozent Alkohol und sind kräftig und vielschichtig. Der Name stammt von der Smaragdeidechse, die in den Terrassen lebt.

Auch bekannt als: Wachau Smaragd, Vinea Wachau Smaragd

Smaragd ist die Spitze der Wachauer Dreiteilung. Die Trauben bleiben am längsten am Stock und werden spät gelesen, was hohe Mostgewichte ergibt. Der Wein hat mindestens 12,5 Prozent Alkohol, oft deutlich mehr, und wird trocken ausgebaut.

Namensgeber ist die Smaragdeidechse, die sich in den Wachauer Terrassen sonnt – ein Bild für die wärmsten, besten Lagen. Die Weine sind dicht, vielschichtig und körperreich, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Holzeinsatz ist nicht erlaubt: Der Wein soll nach Lage schmecken, nicht nach Fass.

Typische Sorten sind Grüner Veltliner und Riesling. Smaragd steht damit über Federspiel und Steinfeder. Wichtig: Das ist keine staatliche Klassifikation, sondern eine geschützte Marke des Winzervereins Vinea Wachau – anders als beim DAC-System.

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