WhiskyIslay › Lagavulin
Islay · Single Malt

Lagavulin: die rauchige Poesie Islays

Die Lagavulin-Destillerie an der Südküste von Islay

Lagavulin liegt in einer geschützten Bucht an Islays Südküste, zwischen Laphroaig und Ardbeg.

Lagavulin ist die rauchige Poesie Islays: intensiv torfig, sherry-getönt und von einer legendären Länge im Abgang. Gebrannt seit 1816 an der Südküste, zwischen Laphroaig und Ardbeg, verdankt der 16-jährige Klassiker seinen tiefen Charakter einer besonders langsamen Destillation. Heute gehört Lagavulin zu Diageo.

Lagavulin auf einen Blick

Region
Islay (Südküste, Kildalton), Schottland
Gegründet
1816 · John Johnston
Eigentümer
Diageo
Stil
Intensiv rauchig, torfig, sherry-getönt, sehr lang
Torfgehalt
ca. 35 ppm Phenol (Malz)
Wasserquelle
Solan Lochs (Lochan Sholum)
Eigene Mälzung
nein (Malz aus Port Ellen seit 1974)
Maischebottich
4 t
Washbacks
10 aus Holz (je 22.000 l)
Brennblasen
2 Wash Stills · 2 Spirit Stills (birnenförmig, langsame Destillation)
Jahresproduktion
ca. 1,4 Mio. Liter reiner Alkohol
Fasspolitik
Ex-Bourbon & Sherry (PX in der Distillers Edition)
Kern
Lagavulin 16, 8, Distillers Edition (PX)
Besonderheit
Nachbar von Laphroaig & Ardbeg · sehr lange Gärung & langsame Destillation
Offizielle Seite
malts.com
Selbst
verkostet

Geschmacksprofil

Torfrauch
Sherry / Süße
Maritim / Salzig
Trockenfrucht
Länge im Abgang

Lagavulin ist der Inbegriff des großen Islay-Rauchs: dichter Torf, Teer und Jod, dazu Sherry-Süße, getrocknete Frucht und Meersalz. Berühmt ist vor allem der endlose, warme Abgang.

Woher kommt der Name?

„Lagavulin“ geht auf das gälische Lag a’ Mhuilinn zurück und bedeutet „Mulde der Mühle“ – nach den Wassermühlen, die einst in der geschützten Bucht standen.

Herkunft & Herstellung

Lagavulin brennt mit rund 35 ppm getorftem Malz und weichem Wasser aus den Solan Lochs. Das Geheimnis des tiefen Stils liegt in der Langsamkeit: eine der längsten Gärzeiten und eine besonders langsame Destillation in birnenförmigen Brennblasen geben dem Brand seine dichte, runde Komplexität.

Gereift in Ex-Bourbon- und Sherryfässern, entfaltet Lagavulin über die Jahre seinen legendären Charakter. Die geschützte Bucht an der Südküste, in Sichtweite von Laphroaig und Ardbeg, und das jährliche Feis-Ile-Fest haben die Brennerei zur Kultmarke gemacht.

Die wichtigsten Abfüllungen

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Verkostungsnotiz: rauchig, torfig, trocken, leicht süß

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Lagavulin ist für viele der Höhepunkt jedes Islay-Tastings – der große, warme Rauch mit endlosem Abgang. In unseren Tastings führen wir gezielt darauf hin.

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Häufige Fragen

Alles, was du über Lagavulin wissen möchtest.

Wonach schmeckt Lagavulin?

Intensiv rauchig und torfig, mit Teer, Jod, Sherry-Süße und Trockenfrucht – und einem legendär langen, warmen Abgang.

Wo liegt Lagavulin?

An der Südküste Islays (Kildalton), direkt zwischen Laphroaig und Ardbeg. Gegründet 1816.

Welcher Lagavulin ist der beste Einstieg?

Der 16 Jahre ist der Klassiker. Der 8 Jahre bietet einen kraftvolleren, günstigeren Einstieg.

Wem gehört Lagavulin?

Lagavulin gehört zum Konzern Diageo.

Weiterlesen & nachschlagen

Hinweis: Islay-Regionsseite und die Lexikon-Knoten sind noch nicht gebaut – die Links stehen auf der To-do-Liste und werden nachgezogen.

Branislav Jelcic, TIME2TASTE
Branislav Jelcic probiert sich für TIME2TASTE seit Jahren durch die Welt der Whiskys – alle Notizen aus eigener Verkostung.